Bangemachen gilt nicht!

Jeder zweite Europäer will in diesem Jahr Urlaub im eigenen Land machen – ein Plus von fünf Prozent gegenüber 2008. In Deutschland will jeder Dritte im Inland verreisen.

Die Hälfte der Deutschen gibt an, sich einen Urlaub in diesem Jahr problemlos leisten zu können (EU: 41 Prozent), 36 Prozent der Urlauber aus Deutschland müssen bei der Finanzierung der Reise rechnen und sogar acht Prozent wollen in diesem Jahr aus Kostengründen auf Urlaub verzichten. Zum Vergleich: Mehr als 60 Prozent der Finnen und Niederländer leisten sich nach eigenen Angaben in diesem Jahr einen längeren Urlaub.

Diese Zahlen finden sich im aktuellen EU-Report zur Situation des Tourismus.

Bei den geplanten Urlaubsreiseausgaben wird es noch interessanter:

58% wollen in 2009 gleich viel ausgeben wie in 2008, 9% wollen mehr ausgeben und 11% wollen weniger ausgeben.

Insofern stimmen diese Zahlen mit dem Trendbarometer der Dresdner Bank überein.

Aber, und jetzt kommt eines der wichtigsten Befragungsergebnissen, auf die Frage an die 11% die weniger ausgeben wollen und an die 22% hinsichtlich der Reiseausgaben noch unentschlossenen Bucher, wo sie mögliches Einsparungspotenzial sehen, antworteten 30% mit „Suche nach Sonderangeboten“.

Liebe Veranstalter und andere Reiseanbieter, das Thema Reiseschnäppchen (und in Folge „Last Minute“) möchtet Ihr am liebsten zum Tabu-Thema erklären.

Aber diese Nummer läuft nicht. Wenn Ihr sehr laut über Eure Sparpotenziale nachdenkt, könnt Ihr das gleiche Denken Euren potenziellen Kunden nicht verwehren. Und die sind zu einem wesentlichen Teil der Meinung, wenn wir schon in einem Krisenjahr verreisen, dann wollen wir auch etwas als Gegenleistung, sprich Boni, bekommen.

Dass man in der Höhe des Preisnachlasses angesichts des substanziellen Inhalts der Befragung nicht übertreiben muss, ist eine andere Frage. Es geht mehr ums Prinzip. Verstanden?

Die Informationen zum Thema “geplante Urlaubsausgaben” inkl. der Anmerkungen zum Thema “Reiseschnäppchen” und Boni habe ich dem Blog von Prof. Karl Born (www.karl-born.de/wp/) entnommen und hier eingefügt, denn zutreffender hätte ich es nicht formulieren können.

Zugegeben, 2009 wird das Jahr der “Spätbucher” werden, zweifellos eine Folge der wirtschaftlichen Lage dass die Buchung hinausgeschoben wird – aber sie wird kommen.

Die Buchungslage könnte für einige zum “Nervenkrieg” werden, denn sie ist nicht so wie es viele gerne hätten. Nun wissen wir ja, dass “Jammern” in der Touristik scheinbar genetisch veranlagt ist und viel schöner wär’s könnte man das Saisongeschäft innerhalb weniger Tage nach Katalogversand unter Dach und Fach bringen.

Wer jetzt die Saison 2009 “abschreibt” ist selbst schuld. Vielmehr heißt die Devise “in die Hände spucken”, es gibt jede Menge zu tun …

Und wer in den letzten Jahren seine Hausaufgaben gemacht und z.B. in seinen Internetauftritt einen Newsletterservice integriert und diesen auch den Bestandskunden “schmackhaft” gemacht hat,  kann nun aktuelle Reisen mit Abfahrten in den nächsten Wochen regelmäßig und kostengünstigst bei seiner Kundschaft bewerben. Ein kleiner “Boni” für kurzentschlossene Onlinebucher unter den Newsletter-Stammlesern ist dann problemlos drin und ein Argument mehr für alle, die Ihren Newsletter noch nicht beziehen …

Pflegen und hegen Sie Ihre Kundschaft und Sie wissen ja, “kleine Geschenke erhalten die Freundschaft”.

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